Sadhana (Sanskrit, साधन, sādhana, von der Wurzel 'sadh', 'geradewegs auf ein Ziel zugehen, erfolgreich sein') bezeichnet eine spirituelle Disziplin, die unternommen wird um ein bestimmtes geistiges Ziel zu erreichen. Diese Ziele können sein, Erleuchtung zu erlangen, Befreiung (Moksha) aus dem Kreislauf des Samsara zu erlangen, Nirwana zu erreichen oder die Segnungen und Liebe einer Gottheit zu erlangen, wie dies in der Bhakti Tradition der Fall ist. Wer Sadhana übt, wird sadhak oder sadhaka genannt. Auch ein Sadhu, welcher der Welt entsagt, unterwirft sich einem Sadhana. Der Begriff wird im Buddhismus und im Hinduismus in unterschiedlicher Bedeutung gebraucht.
Hier bedeutet der Begriff:
Durch meine eigene Übungspraxis und dem Studium der Quellentexte entwickele ich nun eine Synthese verschiedener Yoga-Stile und Ansätze. Immer wieder beziehe ich den Yogasūtra des Patañjali in mein Yogaunterricht ein oder Erfahrungen von anderen Yogalehrern wie zum Beispiel von Srivatsa Ramaswami, der selbst ein Langzeitschüler von Krishnamacharya war und verschiedene Unterrichtsmethoden erfahren durfte.
Kraftvolle Āsana-Praxis, meditative Flows, klare Didaktik/Methodik, empathische Kommunikation, verantwortungsvolles Handeln, tief greifendes Wissen - Theorie und Praxis verschmelzen miteinander und gestalten sich immer wieder neu und gegenseitig. In bestimmten Fällen finden sich dabei auch Ansätze des therapeutischen Yogas wieder wie sie im Krishnamacharya Yoga Mandiram in Chennai gelehrt werden und auch ich bei eigenen gesundheitlichen Beschwerden erfahren durfte.